Tour Peru-Bolivien-Chile (19.10.2011): Viele viele strahlende Kindergesichter



Arequipa. Die weiße Stadt. Arequipa wird die weiße Stadt genannt, weil die Häuser aus dem weißen Tuffstein der Umgebung gebaut sind. Apropos Umgebung: von drei Vulkanen, von denen Einer noch aktiv ist und täglich bis zu zwölf Erdbeben hat vorher keiner etwas erzählt. Aber die Erdbeben sind so tief im Erdinneren, daß wir nichts davon spüren. Auch der aktive Vulkan „Misto“ hält während unserer Anwesenheit die Klappe.

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Diesen Tag starten wir mit einen Besuch in einer Schule, die durch Teile unseren Reisepreises mitfinanziert wird. Ein ganz besonderes Erlebnis! Die Schule liegt in einem der Armenviertel der Stadt und als wir ankommen ist gerade pause. Die Kleinsten laufen unserer Führerin Rebecca direkt in die Arme und kurze Zeit später haben alle unserer Gruppe ein bis fünf Kids um den Hals hängen. Wir schauen in einige Klassen während des Unterrichts: endlich darf ich mal den Unterricht stören ohne vom Lehrer vor die Tür gesetzt zu werden 😉 Rebecca erzählt uns, das mit unsren Spenden Spielgeräte für den Pausenhof angeschafft worden sind und das es endlich Toiletten mit fließendem Wasser gibt. In der winzigen Schulküche wird das Essen für die Schüler zubereitet. Der Besuch in der Schule war nicht nur für mich ein besonderes Highlight unserer Reise.

Nach dem Mittagessen im Garten des Büros unseres Reiseveranstalters geht es zur Stadtbesichtigung und am Abend kehren wir in der Bar unseres Reiseleiters Renato ein. Einige versuchen sich an dem Peruanischen Nationalgeicht: gebratenes Meerschweinchen. Es schmeckt übrigens nach Brathähnchen.