Madagaskar Tag 8: Wilderer und nicht mehr ganz so frisches Zebu-Fleisch



Madagascar_0630-09393730.06.2016

Passend zu unserem Frühstück klettert die Sonne über die Berge. Neben unserer Feuerstelle laufen zwei Hühnchen herum. Wir haben uns also frisches Hühnchen für ein Abendessen mitgenommen.

Dann geht es um 7Uhr endlich los aufs Wasser. Wir paddeln immer wieder von einer Seite des Ufers zur anderen um die Strömung zu nutzen. Der Wasserstand ist sehr niedrig und immer wieder kratzen wir über den Grund. An einigen Stellen müssen wir das Boot sogar schieben oder ziehen. An den meisten Stellen ist eine Uferseite dicht mit hohem Schilf bewachsen. Die andere Uferseite ist an einigen Stellen ein steiles Ufer, an dem wir die unterschiedlichsten Felsschichten sehen können. Oder das Ufer besteht aus einer riesigen Sandfläche oder Sandbank.  Wir sehen viele Vögel. Nach einer Weile halten wir bei einem Hirten, der auf einer Sandbank neben einem Zebu-Kadaver steht. Wir erfahren,  dass das Zebu von Wilderern getötet wurde,  die gestern auf der Flucht vor ihren Verfolgern in eine Schießerei geraten sind. Unsere einheimische Crew nimmt sich noch ein paar gut erhaltene Stücke für deren eigenes Abendessen mit. Na guten Appetit.

Später treffen wir noch auf eine Gruppe Fischer. Auch hier entsteht sofort ein Tauschhandel.

Zur Mittagspause suchen wir uns ein schattiges Plätzchen am Ufer. Es gibt Couscous und zum Nachtisch Papaya mit Honig.

Nach unserer ausgiebigen Mittagspause geht es weiter den Fluss entlang. Während unserer nächsten Pause fangen Zwei unseres Teams in nur wenigen Minuten einige Fische mit einem Netz. Die Bäume am Ufer sind ziemlich interessant.  Auf einigen Bäumen wachsen Früchte, die aussehen wie 60cm lange Bohnen. Andere Büsche blühen in rot und weiß.  Und dazwischen sind immer wieder Palmen und riesige Mango-Bäume. Nach einem langen Paddel Tag schlagen wir unsere Zelte wieder auf einer großen Sandbank auf. Und wenige Minuten später ist die Sonne auch schon hinter den Hügeln verschwunden.

Zum Abendessen gibt es den gefangenen Fisch unterm Sternenzelt. Nur die Moskitos ärgern uns heute extrem! Wenn wir mit einer Lampe in den Himmel leuchten sehen wir tausende der gemeinen Fischer im Lichtstrahl der Lampe.