Madagaskar Tag 22: Zurück nach Antananarivo



madagascar_0714-16332914.07.2016

Ausschlafen! Heute steht erst am Mittag unser Flug von Toliara nach Antanananrivo auf dem Programm. Und sonst nichts. Eigentlich ist also heute schon unser letzter Tag, denn die anderen drei Mitreisenden Claudia, Kat und Norbert steigen morgen Mittag wieder in den Flieger und werden sich also morgen nach dem Frühstück auf den Weg zum Flughafen machen. Mein Flieger geht erst am Samstag morgen um 02.40Uhr. Also habe ich morgen noch den ganzen Tag für mich in Tana (Antananarivo) zum Sightseeing.

Fuariskos Frau geht es den Umständen entsprechend besser. Sie muss für eine Woche in der Klinik bleiben und hat ein Foto gesendet. Es geht aufwärts!

Die Zeit bis zur Abreise zum Flughafen in Tolaria verbringe ich auf der Terasse unseres Hotels und schaue dem Treiben auf der Straße zu. Papayas werden in der Schubkarre transportiert, jede Menge Fahrrad-Rikschas, alte Renaults, bei uns als „Ente“ bekannt sind als Taxi unterwegs und auf Fahrrädern wird so ziemlich alles in überdimensionalen Mengen transportiert: Holzkohle, Matratzen, Hühner oder säckeweise Reis. Einfach Alles!

11.30Uhr: Auf zum Airport. Der Flughafen in Tolaria ist eigentlich nur ein Flugfeld mit einer Empfangs- und Abflugshalle. Es hebt auch nur ein einziger Flieger pro Tag vom Flugfeld ab. Der Airport hat auch nur ein einziges Gate: Gate C19. Vielleicht sind ja alle Gates auf der Insel durchnummeriert und das Gate C19 gibt es nur ein einiziges Mal auf der Insel?. Pünktlich geht es dann aber mit einer Propeller-Maschine in den Himmel über Madagaskar. Da während des Fluges der Himmel die meiste Zeit fast wolkenlos ist und ich einen Fensterplatz habe ist die Aussicht auf die viertgrößte Insel der Erde zum Ende der Tour noch einmal richtig schön.

In Tana machen Norbert und ich uns noch auf einen kleinen Stadt-Spaziergang. Tana ist in eine hügelige Landschaft gebaut und so geht es Treppenstufen und steile Straßenzüge hinauf. Die Aussicht ist bei der gerade langsam untergehenden Sonne einfach der Hammer. Norbert ist mit seinem verletzten Bein ziemlich flott unterwegs. Er war ja vor einigen Tagen gestolpert. Ich muss mich ganz schön ranhalten um mitzukommen. Und Norbert ist über 70!

Nach etwa 50min erreichen wir „Rova“, der vor einigen Jahren abgebrannte Königspalast. Die Strecke hatte ich mir eigentlich für den nächsten Tag vorgenommen. Aber die Aussicht von hier oben ist prächtig wie es sich für einen Herrscher gehört. Da muss ich mir für morgen ein anderes Programm ausdenken.

Zum Abendessen gibt es Pizza. Da haben wir uns alle schon tierisch drauf gefreut nach den vielen Zebu-Steaks in den letzten Wochen. Mit einem Bier vom Fass lassen wir unseren letzten Abend ausklingen.