Vietnam Tag 5: Saigon mit dem Moped erleben

30. Januar 2017

Heute habe ich vor Saigon auf eigene Faust zu erkunden. Mein Reiseführer hat noch einige sehenswerte Tempel für mich auf dem Programm. Nicht weit entfernt von meinem Hostel ist eine katholische Kirche. Ich finde es interessant, dass die buddhistischen Gebetsfahnen, die auch Windpferde genannt werden, vom Kirchturm herabhängen. Mein erster Tempel also.  Mit dem Taxi geht es zum Tempel des Jade-Kaisers. Direkt hinter dem Eingangstor ist ein restlos vollgeparkter Moped-Parkplatz. Überall hängen die roten Lampions und der Duft und er Rauch der Räucherstäbchen umringt mich. Hier ist eine Menge los! Die Gebetshalle ist voll mit Menschen und es geht nur schiebend weiter. Man spürt die Magie an diesem Ort.  Rechts und links neben der Haupthalle sind noch weitere kleine Gebetsräume in denen es noch enger ist. Ich lasse mich einfach mitschieben. Der „Menschen-Verkehr“ wird hier von Sicherheitskräften geleitet so viel ist hier los.

In der Nähe ist noch ein weiterer Tempel, dem ich einen Besuch abstatte, bevor ich mich zur Mittagspause auf einen der zahllosen Plastikstühlchen in einem „Restaurant“ an der Straße niederlasse.

Nach dem Essen geht es mit dem Moped-Taxi zum „Wiedervereinigungs-Palast“.  Als hier 1978 die Panzer der nordvietnamesischen Armee auffuhren, markierte das das Ende des Vietnam-Krieg. Der Palast ist in den 60er Jahren an der Stelle des alten Palastes gebaut worden und bestimmt durch seine klare Architektur und offene Bauweise vorwiegend aus dem Material Beton. Zu besichtigen sind die Kabinettsräume und privaten Gemächer des Präsidenten und die Bunkeranlage unterhalb des Gebäudes. Sogar ein Kino gibt es hier.

Auf meinem Weg zum nächsten Tempel komme ich an einem Park vorbei in dem zur Zeit eine Art Jahrmarkt stattfindet. Der Park ist mit vielen bunten Blumen geschmückt und die Arrangements werden von unzähligen Menschen als Kulisse für Fotos genutzt. Hier geht es gar nicht anders als immer wieder in Fotos hinein zu laufen. Die Karussells sind da eher eine Nebensache. Nach meiner letzten Pagode geht es dann mit dem Moped-Taxi wieder zurück zum Hostel.