Myanmar Tag 9: Tausende von goldenen Buddhas



Mehr als 8000 Buddha-Figuren sind in dieser HöhleHeute ist erstmal ausschlafen angesagt. Zumindest bis 6:30 Uhr, denn wir machen einen Tagesausflug mit dem Taxi nach Pindaya. Unsere Fahrt führt uns als erstes durch etwas größere Agrarstrukturen in die Berge. Es geht eigentlich nur über einspurige Straßen oder Schotterwege vorwärts und im Schnitt fahren wir keine 40km/h. Die Dörfer werden immer kleiner und abgelegener. Immer häufiger müssen wir wegen Rinderherden auf der Straße anhalten. Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichen wir Pindaya. Vor uns streckt sich am Berg eine Klosteranlage mit vielen überdachten Treppenaufgängen im Zickzack empor. Als wir die Höhle betreten erwarten uns direkt viele viele Buddhas in unterschiedlichen Größen. In der Mitte steht eine große Pagode direkt im Eingang zur Höhle. Alles ist aus Gold. Nach kurzer Zeit entdecken wir einen schmalen Gang direkt hinter der Pagode weiter hinein in die Höhle. Und uns erwarten noch mehr goldene Buddhas. Große und Kleine. Die Gänge sind unheimlich schmal, denn alles ist vollgestellt mit Buddhas in mehreren Etagen. Es stehen mehr als 8000 Buddhas in dieser Höhle. Wir brauchen mehr als 2 Stunden um uns die gesamte Höhle anzuschauen. Es ist beeindruckend! Myanmar ist einfach verrückt nach Buddha!

Während unseres Mittagessens geht ein großer tropischer Regen über Pindaya nieder. Aber wir sitzen im besten Restaurant  der Stadt und genießen die Abkühlung. Auf unserem Rückweg zum Inle-See schüttet es weiter wie aus Eimern und aus einigen Straßen sind Sturzbäche geworden. Und plötzlich hört der Starkregen auf und die Straße ist trocken. Das sind die Tropen. Auch am Inle-See ist es noch trocken. Da wir noch Zeit haben, bis unser Bus nach Mandalay abfährt gehen wir in ein Café indem es richtigen Kaffee gibt. Und WLAN. Das WLAN funktioniert, aber die Kaffeemaschine „is not working“. Dafür gibt es aber leckeres Dragon-Fruit- und Limetten-Eis. Pünktlich um 17:30 sind wir wie vereinbart bei unserem Treffpunkt um auf unseren Bus zu warten und Moe sagt uns, dass der Pickup erst um 18 Uhr kommt. Er kommt allerdings erst um 18:45Uhr und selbst unser „everything is possible“-Moe wird langsam nervös und telefoniert hinter unsrem Pickup hinterher. Aber unser Bus fährt ja auch erst um 20Uhr ab und nicht wie gedacht um 19Uhr. Ja so ist das eben: „die Deutschen haben die Uhr, und Birma hat die Zeit!“

Auf geht’s mit dem Nachtbus nach Mandalay….