Myanmar Tag 20: Wiedersehen in Yangon und jede Menge Essen



StreetfoodUnd drei Tage Strandurlaub gehen zu Ende. Heute verlassen wir den wunderschönen und doch recht einsam liegenden Sandstrand am Golf von Bengalen. Wir fahren zurück nach Yangon. Zu Beginn geht es wieder durch die grüne Hölle von  Myanmar: der Dichte Dschungel mit seinen unzähligen Kurven und dem hügeligen Auf und Ab. Bei der Anreise war vielen Mitreisenden „Unwohl“ geworden und zahlreiche Plastiktüten kamen zum Einsatz. Aber unser heutiger Busfahrer ist da viel behutsamer mit seinen Fahrgästen. Hinter Pathein wird es wieder flacher und es geht quer durch die Reisfelder des Irrawady-Deltas. Bis zum Horizont nur Reisfelder. Einige der Felder werden gerade von Bauern mit der Hand geerntet und einige wenige Felder werden mit kleinen Mähdreschern gedroschen. Hier liegt die Kornkammer Myanmars vor uns. Schade allerdings dass der Bus keinen Fotostop einlegt.  Im Bus läuft wieder einmal der Fernseher und lautstark durch sämtliche Lautsprecher dröhnt eine DVD von „Myanmar such den Superstar!“ Für unsere Ohren hört sich das alles ziemlich gleich an und musikalisch erinnert es eher an Kaufhaus- oder Fahrstuhlmusik.

Pünktlich um 13Uhr erreichen wir Yangon. Wir benötigen allerdings noch fast eine Stunde bis zu unserem Hotel. Der Verkehr ist ziemlich stockend. Aber dann machen wir uns als erstes auf den Weg zu dem Verkäufer unserer Trekking-Tour zum Inle-See, denn wir wollen am nächsten Tag noch eine Tour ins Delta machen. Er erinnert sich auch noch an uns und erkennt uns sofort wieder als wir seinen Laden betreten. Wir buchen allerdings eine Tour in den Süden von Yangon. Er verspricht uns, dass wir wieder unseren Taxifahrer von unserem Ausflug nach Bago bekommen. Super! Also machen wir uns für den Abend auf den Weg zur Shwedagon-Pagode und suchen uns ein Taxi. Es gibt tausende Taxis in Yangon und welches Taxi erwischen wir? Unser Taxifahrer von unserer Fahrt nach Bago vor etwas mehr als zwei Wochen lächelt uns an. Und auch er erkennt uns auch sofort wieder. So klein ist die Welt!

Zum Abendessen machen wir uns dann auf den Weg zur 19.Strasse. Dort gibt es viele Grill-Restaurants bei denen man sich seine unterschiedlichen Grillspieße aussucht und diese werden dann später frisch gegrillt am Tisch serviert. Dazu gibt es frisches Myanmar-Bier. Alle sitzen auf Plastikstühlen auf der Straße. Immer wieder kommen kleine, von Hand geschobene Wagen vorbei mit frischen Früchten, Bohnen, Mais und natürlich auch einer Auswahl dicker fetter Käfer. Die Käfer lassen wir allerdings aus. Das Treiben anzuschauen ist total faszinierend. Ab und zu laufen Touristen mit ihren Kameras vorbei. Die meistens sehen allerdings so aus, als ob sie hier nichts essen werden. Auf dem Rückweg geht’s noch über den Nachtmarkt der direkt auf der Straße stattfindet während der abendliche Verkehr in wenigen Zentimetern Entfernung vorbeirollt. Hier gibt es einfach alles was man essen kann!