Myanmar Tag 11: Burma aus der Sicht eines Buddhas



Die Buddha-Gangs ist wieder unterwegsHeute machen wir einen Tagesausflug nach Monywa zu den größten Buddha-Figuren der Welt. Wir verlassen Mandalay durch die wohl ärmsten Gebiete der Stadt. Hier leben die Menschen in Strohhütten direkt an der Straße oder auf dem Mittelstreifen. Kurze Zeit später überqueren wir den Irrawady über eine riesige Brücke. Der Fluss ist hier bestimmt 3km breit. Etwas entfernt ist noch eine weitere Brücke über den Fluß. Wir fahren auf der neuen Brücke, die von den Chinesen gebaut wurde und können die alte Brücke in einiger Entfernung sehen, die von den Briten gebaut wurde. Auf der anderen Seite sehen wir wieder viele goldene Pagoden aus dem kräftigen Grün des tropischen Waldes emporragen.

Auf unserer Fahrt durch unzählige Plantagen und Felder beobachten wir den ziemlich interessanten Verkehr in Myanmar. Nicht nur, dass hier alles auf der Straße fährt was sich irgendwie bewegen kann, auch fast alle Busse sind auch auf dem Dach mehr als vollgepackt. Auch mit Menschen. Diese Reisenden zeigen dem nachfolgenden Fahrzeugen auch mit Handzeichen an, ob überholt werden kann oder nicht. Die Sicht für den Fahrer ist mehr als schlecht, da er nicht in den Gegenverkehr schauen kann. Vor ein paar Jahren wurde in Myanmar der Verkehr von Linksverkehr auf Rechtsverkehr umgestellt. Aber fast alle Fahrzeuge haben das Lenkrad auf der rechten Seite. Keine Chance für den Fahrer in den Gegenverkehr zu schauen. Nach 2,5 stündiger Fahrt sehen wir den großen Buddha! Er ist 137m hoch. Und von innen begehbar. Vor dem großen stehenden Buddha liegt ein ebenso großer schlafender Buddha. Wir machen uns an den Aufstieg und werden wieder einmal von den Birmanen bestaunt. Hier sehen wir auch nur vier andere Touristen und man macht wieder einmal gerne Fotos mit uns. Auf jeder Etage innerhalb des großen Buddhas sind Szenen aus dem leben Buddhas und andere buddhistische Legenden an die Wände gemalt. In der Mitte stehen jeweils vier Buddhas mit Blick in alle Himmelsrichtungen.

Nach der großen Buddha-Statue steht noch eine weitere besondere Pagode auf dem Programm. Hier stehen nicht nur große Buddhas, sondern auch Unmengen faustgroße Buddhas auf kleinen Podesten an der Wand. Laut unserem Reiseführer sollen es mehr als 600000 Figuren sein. Beeindruckend!

Zum Essen geht es in ein lokales birmanisches Restaurant. Es gibt Kalbs-Curry, Linsen, Reis, Grünkohlsuppe, Kartoffeln, Nudeln, Gemüse, und noch vieles mehr. Zum Nachtisch gibt es einen original birmanischen Salat: man gibt sich aus einer Schüssel etwas geröstete Erdnüsse, Ingwer und grünen Tee auf die Hand und ist dieses Gemisch. Es schmeckt wunderbar!

Als wir wieder in Mandalay ankommen lassen wir uns am großen Einkaufscenter absetzen. Es ist das größte in Myanmar und wir wollen uns das Warenangebot anschauen. Das Diamond-Shopping-Center ist eine Ansammlung von kleinen Geschäften in einer absolut undurchsichtigen Anordnung. An der einen Stelle geht die Rolltreppe nur bis ins 1.OG aber der Fahrstuhl bis nach ganz oben. Durch Zufall finden wir ein zweites und ein drittes Treppenhaus. Wobei im dritten Treppenhaus die Rolltreppe nur vom 5. ins 6.OG funktioniert. Und ganz nebenbei stehen wir auf einmal auf der überdachten Dachfläche der Shoppingmeile die mit einer großen Bühne für Konzerte oder Veranstaltungen genutzt wird. „We are lost in Myanmar-Shopping-Mall“.