Vietnam Tag 3: In den Tunneln des Vietkong

28. Januar 2017

Und nun ist auch schon Samstag der 28.1. Ich habe meine erste Nacht im Hostel hinter mir. Meine kanadischen Mitbewohnerinnen hatten wohl eine anstrengende Nacht. Eine von ihnen hat stundenlang über der Kloschüssel gehangen. Ich habe mich beim Frühstück mit dem Schweizer Andy unterhalten, der seit vier Wochen durch Vietnam reist. Die letzten zwei Wochen war er mit einem Moped unterwegs, welches er in Hoi An gekauft hat und nun wieder in Saigon verkaufen will. Andy erzählt mir von einigen wundervollen Orten in Vietnam die nun auch auf meiner Liste stehen. Schade,  dass ich für eine Moped-Tour durch Vietnam nicht genügend Zeit habe.

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Da zur Zeit gerade das vietnamesische Neujahrsfest gefeiert wird, sind einige Geschäfte geschlossen und einige Sightseeing Orte sind schwer erreichbar. Ich plane einen Weiterflug nach Hanoi in den nächsten Tagen, den ich noch buchen muss. Da mir die Internetverbindung im Hostel immer wieder abbricht oder ich auf vietnamesischen Seiten lande, die ich zwar mit Hilfe einer vietnamesischen Angestellten übersetzt bekomme, dort aber dann meine Kreditkarte nicht funktioniert, mache ich mir hier einfach auf den Weg zu einem der vielen Travel-Shops um die Ecke. Und dort plane ich nochmals meine nächsten Tage neu und bekomme dafür zwei Tage im Mekong Delta und einen super passenden und unheimlich günstigen Flug nach Hanoi!

Zum Mittagessen kaufe ich mir einige der leckeren Mini-Bananen auf dem Markt bevor es mit dem Bus zu den Cu Chi Tunneln geht.

Im Vietnam-Krieg versteckten sich nord-vietnamesische Soldaten und auch ganze Familien in Höhlen unter der Erde. Die Zugänge zum Höhlensystem sind so klein,  das wir Europäer gar nicht hinein passen.  Für uns sind extra Eingänge und Höhlen vergrößert worden. Aber selbst dort geht es nur für uns an einigen Stellen auf allen Vieren vorwärts. Der Vietkong hat im Krieg auch Fallen aufgestellt um den Gegner,  die USA,  zu bekämpfen. Wir sehen versteckte Fallgruben mit Bambus-Speeren und andere Tötungsmaschinen. Beeindruckend auf seine Art.

Wer möchte, der kann auch mit Maschinengewehren auf einen Sandhügel schießen.

Am Abend schlendere ich noch durch die Straßen Saigons und schaffe es sogar eine vierspurige Straße voller Mopeds und Autos zu überqueren.