Myanmar Tag 22: Auf Wiedersehen Myanmar und wo ist eigentlich mein Rucksack?

HäußerweltenHeute Reisen wir ab. Wir haben mit unserem Taxifahrer ausgemacht, dass er uns um 13:30Uhr an unserem Hotel abholt und uns zum Flughafen bringt. Bis dahin schlendern wir noch durch Yangon, Unser Taxifahrer ist auch überpünktlich und wir kämpfen und fast eine Stunde durch den dichten Verkehr in Yangon.

Beim Check-In am Flughafen erzählt man uns am Schalter dass wir nicht komplett durch-checken können bis nach Berlin. Das sollen wir dann an unserem nächsten Umsteige-Flughafen nachholen. Und welche freudige Überraschung: am Transferschalter liegen unsere Tickets und neue Gepäck-Marken für uns bereit. Das klappt ja besser als gedacht. Während unserer Wartezeit auf den Flieger nach Amsterdam schauen wir den eifrigen Verkäufern in der Nähe unseres Gates zu. Die beiden probieren einfach vor den Augen der Fluggäste alle möglichen Spielsachen aus in der Hoffnung es gleich weiterverkaufen zu können. Roboter laufen durch die Halle und kleine Drohnen kreisen in der Luft. Das ist lustig.

Unser Flieger startet pünktlich und uns erwartet der beschwerlichste Reise-Abschnitt: mehr als 12 Stunden im Flieger sitzen. Und dann kommt noch dazu, dass es jetzt André erwischt hat: ihm ist übel und er ist Dauergast auf der Flugzeug-Toilette. Gottseidank geht es ihm in Amsterdam schon wieder etwas besser. Nach weiteren 2,5 Stunden Aufenthalt geht es dann endlich wieder zurück nach Berlin. Der letzte Flug dauert nur eine Stunde. Und mein Gepäck ist nicht dabei! Auch mehrere andere Reisende warten auf Ihr Gepäck. Andrés Rucksack ist wiederum angekommen, obwohl wir gemeinsam eingecheckt haben. Na super! Es ist ist ziemlich kalt in Berlin und ich habe nur ein dünnes Shirt an!

Ich hoffe dass die Gepäckermittlung mein Gepäck bald wiederfindet. Also mache ich mich im Shirt auf den Weg nach Hause. In der Hoffnung, dass mein Gepäck auch auf dem Weg ist! In Berlin ist es kalt und alle Menschen haben eine dicke Jacke an. Einige schauen auch etwas fragend als ich mit meinem dünnen Shirt und leicht zitternd auf dem S-Bahnsteig stehe. Wenn ich denen erzählen würde, dass ich gerade aus Südostasien komme, dann halten die mich für komplett verrückt: ich hab ja kein Gepäck bei mir. Und ohne Gepäck verreist man ja nicht.

Zitternd geht’s ins graue und kalte Köpenick.