Myanmar Tag 13: Chillen auf dem Fluss und eine Panne



Mit dem Schiff von Mandalay nach BaganHeute heißt es wieder einmal früh aufstehen: um 5:30Uhr klingelt der Wecker und um kurz nach 6Uhr sitzen wir im Taxi zum Hafen. Unser Schiff nach Bagan legt um 7Uhr ab. Heute lassen wir es ruhiger angehen mit einer beschaulichen Bootsfahrt über den Irrawady nach Bagan. Kurz nach dem Ablegen sehen wir am Ufer die Stadt Sagaing mit ihren vielen goldenen Pagoden im Morgenlicht und kurz darauf geht es unter den beiden riesigen Brücken hindurch. Anschließend sehen wir noch die Tempel auf der Insel Inwa vom Vortag, aber dieses Mal von der Wasserseite aus und schon haben wir den Großraum Mandalay hinter uns gelassen. Auf dem Fluss begegnen wir unzähligen Fischern in ihren kleinen Booten und zahlreichen Frachtern, die laut blubbernd gegen die Strömung ankämpfen. Am Ufer waschen die Anwohner Ihre Wäsche und im Hintergrund glänzen immer wieder goldene Pagoden im Sonnenlicht. Immer wieder kreuzt unser Schiff von einer Seite des Flusses zur Anderen um die großen Sandbänke zu umschiffen. Wir legen derweilen die Füße hoch und stöbern in unseren Reise-Handbüchern über unseren Aufenthalt für die nächsten drei Tage: Bagan.

Gegen 16:00Uhr erreichen den „Hafen“ von Nyaung U. Per Taxi geht’s schnell ins Hotel. Wir bestellen uns gleich zwei Fahrräder um noch zu einer nahegelegenen Pagode zu fahren und den Sonnenuntergang zu genießen. Und ich lege mich im Hotel auf einem frisch gewischten Stück Treppe auf den Hintern. AUA! Aber außer blauen Flecken ist nichts passiert. Unsere Fahrräder benötigen auch noch einen „Moment“ um zu uns geradelt zu werden. Dafür sind es aber auch so richtig alte Klapperkisten ohne Gangschaltung und ohne Rücktrittbremse. Und die Handbremse ist auch so gut wie nicht vorhanden. Aber wir klappern uns irgendwie zu der Pagode in der Nähe. Sie liegt einsam außerhalb von Neu-Bagan. Naja, nicht ganz so einsam. Auf uns warten bereits einige Jugendliche und wollen T-Shirts, Postkarten, Schmuck und andere Souvenirs verkaufen. Aber sie sind nett und freundlich und nicht so aufdringlich wie die Frauen von der Inwa-Insel. Uns wird sogar der Weg durch die Pagode über eine recht versteckte Treppe hinauf gezeigt. Die Aussicht ist toll! Auch wenn die Sonne jetzt durch eine ziemlich große Wolke verdeckt wird. Nach einiger Zeit erscheinen noch ein paar andere Touristen und später eine ganze Schulklasse. Jetzt wird’s voll! Aber der Sonnenuntergang ist eh nicht so schön wie gestern Abend an der u-Bein-Bridge. Aber ein T-Shirt und Postkarten kaufen wir trotzdem. Weiter geht es in die City von Neu-Bagan, denn wir wollen noch eine Ballonfahrt und andere Trips für die nächsten Tage buchen. Und dann passiert’s: bei Andre’s Fahrrad reißt die Kette. Und wir sind auf der anderen Seite der Stadt. Also heißt es zu Fuß zurück zum Hotel.