Nepal Tag 5: Wir sorgen für Aufregung in Bahundanda… (Ngadi Bazar – Chyamche)



nepal-9518Der Wecker klingelt diesesmal um 6 Uhr denn um 7 Uhr wollen wir starten. Zum Frühstück gibt es Tee, Omletts für uns Beide, ein Pancake für Marleen und ein ein Tibetian Bread für mich. Ziemlich lecker!
Unterwegs kommen wir durch das Dorf Ngadi Bazar und stellen fest, das unsere Lodge doch noch ca 1km von Ngadi Bazar entfernt war. Egal, das laufen wir schon wieder raus. Es geht schwach ansteigend durch Felder und über eine Hängebrücke durch eine kleine Siedlung. Sehr malerisch! Leider geht es jetzt wieder auf einer Piste weiter nach Bahundanda. Hier verlassen wir die Straße wieder und gehen quer durch das Dorf. Es liegt friedlich an einem Berghang. Und genau diesen Berghang müssen wir jetzt auch noch hoch! Es geht ziemlich steil den Hang hinhauf und die Stufen sind teilweise wie eine Leiter angelegt. Oben erwartet uns der Dorfplatz. Jeder macht hier eine Pause: Trekker, Träger, Hirten und natürlich einige Marktfrauen. Wir lösen einen kleinen Trubel in den Dorf aus: ich schaue gemeinsam mit einer Marktfrau in meinem Trekkingbuch nach dem Weg. Auf einem der Bilder erkennt sie ihre Schwester. Das wollen die anderen auch sehen. Eine kleine Berühmtheit! 😉 Und um uns herum bildet sich eine kleine Menschentraube.
Am Ortsausgang von Bahundanda geht es in steilen Stufen wieder bergab und durch viele Terassenfelder. Später weiter oben am Felsen und immer am Fluss entlang gelangen wir nach einiger Zeit nach Ghermu und machen eine Teepause.
Ab jetzt sind wir zu dritt: Marleen hat einen Hund gestreichelt. Wir dachten der Hund gehört zum Teahouse, aber scheinbar ist es ein Streuner. Er wird uns bis zum Tagesziel verfolgen und Marleen hat ihm auch schon einen Namen gegeben: Chapati. Nach Ghermu geht es wieder auf die andere Seite des Flusses  und wieder auf der Sandpiste weiter nach Jagat. Jagat ist eigentlich unser Tagesziel für heute, aber da für morgen 22km auf dem plan stehen wollen wir noch ein Dorf weitergehen. Nach Chyamche. In Jagat werden wir schon von jedem Lodge- und Hotelbesitzer auf eine Unterkunft angesprochen. Aber wir wollen weiter. Der Weg nach Chyamche geht wieder abseits der Piste entlang und natürlich, wie sollte es anders sein, mit einem langen Anstieg über Treppenstufen hinauf zum „Mongolian Guesthouse“. Leider mittlerweile eine Ruine. Aber der Weg ist wunderschön und führt an Bananenstauden vorbei. Man kommt sich vor wie im Dschungel. Und kühler ist es hier auch! Wir haben durch die Sonne den ersten Sonnenbrand 🙂 Gegen 17Uhr erreichen wir endlich Chyamche. Das wird Zeit! „Unser“ Hund Chapati folgt uns bis in unser Zimmer! In unserem Hotel gibt es etwas ganz besonderes: eine warme Dusche! Wir haben einen Riesen-Hunger und ausgehungert wie wir Beide mittlerweile sind gibt es erstmal eine Ladung „Dhaal Bhat“ und zusätzlich noch „Momos“. Das haben wir uns heute auch verdient! Oder auf nepalesisch: Mito chaa! Lecker!