Abenteuer China: Auf geht’s nach China 德国 > 中国

29.04.2015

Es geht los!

Morgens um kurz nach 8Uhr mache ich mich auf den Weg zum Flughafen Tegel. Wir reisen nach China! Das Land der Mitte. Wir, das sind Barbara und Collin aus Hannover und ich. Aus Berlin. Was mir auf dem Weg so alles durch den Kopf geht: Hab ich alles einpackt, was ich mitnehmen wollte? Wie kommen wir mit der Sprache klar? Ich habe zwar ein paar Wörter chinesisch an einer Sprachschule in Berlin gelernt, aber das sind auch gerade mal 100 Wörter.Das ist nicht sehr viel, aber dafür ist es unheimlich interessant auch über die Sprache das Land und die Kultur schon im vorraus kennenzulernen.Beijing

Ich treffe Barbara und Collin bei unserem Zwischenstopp am Flughafen Zürich. Von dort geht es weiter nach Beijing (Peking 北京).

Ich kann während des Fluges nicht einschlafen. Das hat auch noch nie funktioniert. Doch dieses mal versuche ich es mit einer Schlaftablette. Und dieser Trick funktioniert leider auch nicht 🙁

Ziemlich müde landen wir um 5.15Uhr Ortszeit in Beijing. Vor dem Flughafengebäude werden wir gleich von einem freundlichen Taxifahrer angesprochen. Nach kurzer Verhandlung macht er uns einen Sonderpreis für die Fahrt zu unserem Hotel: 500,-RMB. Wir nehmen trotzdem eines der Taxis am Taxistand und fahren mit eingeschaltetem Taximeter zum Hotel. Kosten: 80,-RMB! Manchmal können Tips aus dem Reiseführer ziemlich praktisch sein 🙂

Der Check-In in unserem Hotel verläuft ziemlich problemlos, obwohl die beiden Angestellten kein Englisch sprechen. Tja, jetzt ist es noch keine 8Uhr am Morgen. Wenn wir jetzt ins Bett gehen und unseren Schlaf nachholen kommen wir nie aus dem Jetlag heraus. Also geht’s raus in die Stadt.

Die Temperatur liegt bei ca 30° und die Sonne ist nur ein schmieriger Ball am Himmel. Nein, das scheint kein Smog aus Abgasen zu sein, sondern Staub. Nur Weniger Kilometer von Beijing entfernt beginnt auch schon die Wüste Gobi und der Wind weht immer wieder Sand in die Stadt.

Unser erster Eindruck der chinesischen Hauptstadt: saubere Straßen, viel Verkehr, aber auch nicht mehr als in anderen Städten. Alles nimmt geordnet seinen Weg.

Wir schlendern durch die Stadt und kommen vorbei an modernsten Bürogebäuden, riesigen Shopping-Centern und den Hutongs, den kleinen alten Häuschen in den verwinkelten kleinen Gässchen. In der Nähe des „Oriental Plaza“ (eine Shopping-Mall) erkunden wir die kleinen Shops mit den vielen chinesischen Leckereien. Ich esse das erste mal in meinem Leben einen gebratenen Scorpion. Er ist ziemlich knusprig und schmeckt eigentlich nur nach dem Fett in dem er gebraten wurde.

Wir besorgen uns für die bessere Kommunikation untereinander bei China Mobile zwei Sim-Karten inkl 1GB Volumen für umgerechnet ca 30,- €. Anschliessend geht es weiter zum Bahnhof, denn wir müssen noch unsere Bahntickets für die nächsten Tage in China abholen. Der Bahnhof ist voll mit Menschen. Es gibt mehr als 30 Ticketschalter und an jeder sind lange Schlangen. Wir entdecken ein Schild, dass an einem einzigen Schalter auch Englisch gesprochen werden kann und so bekommen wir dann nach ein paar Minuten unsere vorbestellten Tickets.

Anschliessend machen wir uns auf den Weg zu einem Hutong-Spaziergang nördlich der verbotenen Stadt. Die Tour ist ziemlich touristisch. Allerdings mehr für chinesische Touristen und so auch für uns ein spannendes Erlebnis. Abendessen gibt’s in einem lokalen Restaurant und wir probieren wieder verschiedene Köstlichkeiten.