Abenteuer China: Die verarmte Altstadt von Luoyang 洛陽

Alte und neue Stadt

07.05.2015
Heute heißt es mal wieder früh aufstehen, denn unser Zug nach Luoyang 洛陽 verläßt Xi’an um 7.41 und wir müssen ja noch mit der Metro zum Bahnhof fahren. Und die Sicherheitskontrollen nicht zu vergessen: 1x an der Metro und 1x am Bahnhof. Das klappt aber Problemlos. Und pünktlich legt unser Schnellzug in Richtung Luoyang 洛陽 ab. Unsere 1,5 stündige Fahrt führt uns durch viele Felder und die Bahnstrecke ist fast komplett als Hochbahn auf Brückenfeilern gebaut worden.

In Luoyang geht es erst einmal in unser Hotel, das eigentlich eine Jugendherberge ist und sehr gemütlich gestaltet ist.

Unser erster Rundgang führt uns in die nahegelegene Altstadt von Luoyang. In dieser Stadt gibt es viele Kunsthandwerkershops mit Pinseln und Papieren zur Kalligraphie. In unserem Reisefüher von „Lonely Planet“ steht, dass die Provinz Henan, in der wir uns gerade befinden zu den ärmeren Provinzen gehört. Das sieht man auch sehr deutlich im Vergleich zu Xi’an und Beijing.

Wir wollen uns zu einer Kanne Tee in ein Lokal setzten, aber auf die Frage nach Tee werden wir immer wieder abgewiesen. Sind wir noch in China? Später im Hostel bekommen wir heraus, dass eigentlich jeder seinen eigenen Tee dabei hat und es heißes Wasser überall kostenlos gibt. Wieder etwas dazu gelernt.

Den Abend verbringen wir in einem nahegelegenen Restaurant. Als wir bestellen wollen alle Kellnerinnen des Lokals dabei sein und so stehen sechs Damen um uns herum. Mit der von uns bestellten Flasche Wein sind drei Frauen beschäftigt um diese zu Öffnen. Aber unsere Flasche Bai Jiu 白酒 machen wir alleine auf. Und leer.